
Sperrmüllentsorgung in Berlin, direkt aus der Wohnung getragen
- Heraustragen aus jedem Stockwerk
- Angebot vor Arbeitsbeginn
- Trennung nach Materialien
Überblick
Sperrmüll ist in Berlin selten das eigentliche Problem. Das Problem ist der Weg nach unten. Eine Schrankwand aus dem vierten Stock eines Altbaus, ein Schlafsofa durch ein enges Treppenhaus mit gedrechseltem Geländer, dazu zwanzig Kartons aus dem Kellerverschlag: Das schafft man an einem Samstag nicht allein. Genau diesen Teil übernehmen wir. Wir bauen ab, was abgebaut werden muss, tragen alles heraus, laden auf und fahren es zu den passenden Annahmestellen.
Viele Berliner kennen die Sperrmüllabholung der BSR, und für einzelne Möbelstücke ist sie oft eine gute Wahl. Wer aber gemischte Mengen hat, also Möbel, Elektrogeräte, Säcke mit Hausrat und ein altes Fahrrad, braucht jemanden, der alles in einem Durchgang mitnimmt und selbst sortiert. Dann lohnt sich ein Entrümpler. Sie stellen nichts an die Straße, zerlegen nichts und stimmen keine getrennten Termine für einzelne Abfallarten ab.
Die Sperrmüllentsorgung in Berlin läuft bei uns immer gleich ab. Sie schicken Fotos oder rufen an, wir schätzen die Menge vor Ort oder anhand der Bilder ein, und Sie erhalten ein Angebot vor Arbeitsbeginn. Erst wenn Sie zustimmen, rücken wir an. Vom Sitz in Schöneberg aus fahren wir alle Berliner Bezirke an, dazu Orte im Umland wie Potsdam, Teltow oder Bernau.
Typische Situationen
Möbel aus dem Obergeschoss ohne Aufzug
Im Gründerzeitaltbau gibt es oft keinen Aufzug, und die Treppen sind schmal. Schwere Stücke wie Massivholzschränke oder Boxspringbetten bauen wir in der Wohnung ab und tragen sie in Teilen hinunter. An kritischen Stellen schützen wir Wände und Geländer, damit im Treppenhaus keine Macken zurückbleiben. Wenn der Zugang geregelt ist, müssen Sie dafür nicht anwesend sein.
Kurzfristig vor Auszug oder Übergabe
Der Vermieter will die Wohnung leer sehen, der Nachmieter steht bereit, und im Zimmer stehen noch Sofa, Bett und Regale. Dann hilft es wenig, auf freie Abholtermine für einzelne Stücke zu warten. Schicken Sie uns Fotos und nennen Sie Ihren Wunschtermin. Wir sagen Ihnen offen, ob wir ihn einrichten können, und nennen Ihnen vorher den Preis.
Gemischte Mengen aus Keller und Wohnung
Ein Teil ist Sperrmüll, ein Teil Elektroschrott, dazu Altholz, Kartons und ein paar Farbeimer. Für Privatleute bedeutet das meist mehrere Fahrten zu verschiedenen Stellen. Wir nehmen alles in einem Termin mit, trennen die Fraktionen und bringen jede dorthin, wo sie angenommen wird. Stoffe, die als Schadstoffe gelten, sprechen wir vorher mit Ihnen ab.
Hinterhof nach mehreren Mieterwechseln
Hausverwaltungen kennen das: Im Hof oder neben den Mülltonnen sammelt sich über Monate abgestelltes Gerümpel, für das sich niemand zuständig fühlt. Wir räumen solche Flächen im Auftrag von Verwaltung oder Eigentümern und hinterlassen den Hof besenrein. Für das Angebot genügen oft Fotos, die der Hausmeister oder die Verwaltung uns schickt.
BSR-Sperrmüllabholung oder Entrümpler: was wann passt
Die BSR holt Sperrmüll aus Berliner Haushalten gegen Gebühr ab, gebucht wird online oder telefonisch. Außerdem nehmen die Recyclinghöfe der BSR haushaltsübliche Mengen von Privatleuten an. Wenn Sie ein Auto mit Anhänger, zwei kräftige Helfer und nur wenige Möbelstücke haben, ist das ein vernünftiger Weg. Je nach gebuchter Leistung stellen Sie die Gegenstände vorher zusammen, und nicht jede Abfallart gehört in dieselbe Abholung. Über Bedingungen und Gebühren informiert die BSR selbst.
Ein Entrümpler lohnt sich, sobald eine dieser Bedingungen zutrifft: Die Sachen stehen in einem oberen Stockwerk ohne Aufzug. Es handelt sich um eine gemischte Menge aus Möbeln, Elektrogeräten und Hausrat. Ihnen fehlen Zeit oder Kraft, selbst zu tragen und zu fahren. Oder die Wohnung muss zu einem festen Termin leer sein. Sie bezahlen dann nicht nur den Abtransport, sondern vor allem die Arbeit, die Ihnen abgenommen wird: Abbau, Tragen, Sortieren und die Fahrten zu den Annahmestellen.
Was nicht zum Sperrmüll gehört
Sperrmüll sind sperrige Gegenstände aus dem Haushalt, die nicht in die Restmülltonne passen: Möbel, Matratzen, Teppiche. Elektrogeräte zählen nicht dazu. Sie fallen unter das Elektro- und Elektronikgerätegesetz und müssen getrennt erfasst werden. Auch Bauschutt aus einer Renovierung, Altreifen und Schadstoffe wie Lackreste, Lösungsmittel oder Altöl sind kein Sperrmüll. Wer alles zusammen an die Straße stellt, riskiert, dass Teile stehen bleiben und der Hof am Ende voller ist als vorher.
Für unsere Arbeit bedeutet das: Wir trennen schon beim Verladen. Holz, Metall, Polstermöbel, Elektrogeräte und Restabfall kommen jeweils zu Annahmestellen, die dafür zugelassen sind. Das ist keine Extraleistung, sondern Pflicht nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz. Für Sie heißt das praktisch: Sie müssen vorher nichts sortieren. Sagen Sie uns nur, wenn Farbeimer, Chemikalien oder Gasflaschen dabei sind, damit wir die Abgabe dieser Stoffe vorab planen können.
So bereiten Sie die Abholung vor
Sie müssen wenig tun, aber drei Dinge helfen. Erstens: Kennzeichnen Sie, was bleiben soll, mit Klebeband, oder stellen Sie es in einen Raum, den wir nicht betreten. Zweitens: Klären Sie den Zugang, also Schlüssel für Keller, Hof und Dachboden, und geben Sie der Hausverwaltung Bescheid, wenn das Treppenhaus länger belegt ist. Drittens: Überlegen Sie, wo der Transporter halten kann. In Kiezen mit hohem Parkdruck wie Prenzlauer Berg oder dem Schöneberger Norden ist eine Halteverbotszone sinnvoll, die beim Bezirksamt beantragt wird.
Was kostet die Sperrmüllentsorgung?
Was die Sperrmüllentsorgung kostet, hängt weniger vom einzelnen Möbelstück ab als vom Aufwand drumherum. Ein Sofa im Erdgeschoss mit Hofeinfahrt ist etwas anderes als dieselbe Couch im fünften Stock eines Hinterhauses. Deshalb nennen wir keine Pauschalen, sondern sehen uns die Lage an, vor Ort oder auf Ihren Fotos. Danach erhalten Sie ein Angebot, und der Preis steht fest, bevor wir mit der Arbeit beginnen.
Wie wir Preise berechnenDas beeinflusst den Preis
- Menge und Volumen der Gegenstände
- Stockwerk und ob ein Aufzug vorhanden ist
- Länge der Tragewege über Hof, Keller oder Seitenflügel
- Abbauaufwand bei Schränken und Einbauten
- Anteil an Elektrogeräten und Schadstoffen
- Parksituation vor dem Haus
So läuft die Sperrmüllentsorgung ab.
- 1
Fotos schicken oder anrufen
Über das Formular, per WhatsApp oder am Telefon. Ein paar Fotos pro Raum sagen uns mehr als jede Beschreibung.
- 2
Einschätzung und Angebot
Wir schätzen den Aufwand anhand der Fotos oder sehen uns das Objekt vor Ort an. Danach liegt ein klares Angebot auf dem Tisch.
- 3
Räumen, trennen, entsorgen
Wir tragen heraus, bauen ab, trennen nach Material und bringen alles zu zugelassenen Annahmestellen.
- 4
Besenrein übergeben
Zum Schluss wird ausgefegt. Sie übernehmen einen leeren Raum, bereit für Vermieter, Käufer oder Nachmieter.
Sperrmüllentsorgung anfragen
Fünf kurze Schritte, Fotos sind freiwillig. Sie bekommen ein Angebot, bevor irgendetwas getragen wird.
Fragen zur Sperrmüllentsorgung
Muss ich den Sperrmüll vorher an die Straße stellen?
Nein. Wir holen die Gegenstände dort ab, wo sie stehen: in der Wohnung, im Keller, auf dem Dachboden oder im Hof. Sie müssen auch nichts vorab zerlegen. Schränke und Betten bauen wir bei Bedarf selbst ab, damit sie durch Türen und Treppenhaus passen. Werkzeug, Decken und Sackkarre bringen wir mit.
Nehmen Sie auch einzelne Möbelstücke mit?
Ja, auch wenn es nur ein Sofa oder eine Matratze ist. Bei sehr kleinen Mengen sagen wir Ihnen aber ehrlich, wenn die Abholung über die BSR oder die Abgabe am Recyclinghof für Sie günstiger ist. Oft kommt bei einer Besichtigung ohnehin mehr zusammen, als man vorher dachte, etwa aus dem Keller oder vom Balkon.
Was passiert mit Möbeln, die noch gut erhalten sind?
Wenn Sie gut erhaltene Stücke lieber weitergeben möchten, lohnt sich vorher ein Blick auf Nachbarschaftsplattformen, Sozialkaufhäuser oder Verschenkgruppen im Kiez. Was danach übrig ist, nehmen wir mit und führen es der Verwertung zu. Holz und Metall werden dabei getrennt, damit möglichst viel stofflich verwertet werden kann und nicht alles in der Verbrennung landet.
Muss ich bei der Abholung dabei sein?
Nicht unbedingt. Viele Kunden übergeben uns den Schlüssel oder lassen Nachbarn, Hausmeister oder Angehörige öffnen. Wichtig ist, dass vorher klar ist, was mitgenommen wird und was bleibt. Am einfachsten kennzeichnen Sie die Dinge oder schicken uns Fotos mit kurzen Hinweisen. Nach der Arbeit können wir Ihnen Bilder vom geräumten Raum schicken.
Nehmen Sie Matratzen und Polstermöbel in schlechtem Zustand mit?
Ja. Matratzen und Polstermöbel gehören zu den häufigsten Stücken bei der Sperrmüllentsorgung in Berlin, auch wenn sie fleckig oder durchgelegen sind. Bei Schimmel oder Schädlingsbefall sagen Sie es uns bitte vorher, damit wir Folie, Säcke und Schutzausrüstung passend mitbringen. Solche Teile verpacken wir in der Wohnung, damit im Treppenhaus nichts verteilt wird.
Kommen Sie auch in die Außenbezirke und ins Umland?
Ja. Wir fahren alle zwölf Berliner Bezirke an, von Spandau bis Marzahn-Hellersdorf und von Reinickendorf bis Treptow-Köpenick. Im Umland sind wir unter anderem in Potsdam, Teltow, Kleinmachnow, Oranienburg, Bernau, Ahrensfelde, Ludwigsfelde und Eberswalde unterwegs. Die Anfahrt vom Sitz in Schöneberg ist im Angebot enthalten, das Sie vor Arbeitsbeginn erhalten.
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Aus dem Ratgeber
Fangen wir mit ein paar Fotos an.
Schicken Sie uns, was ansteht. Sie erhalten eine Einschätzung und ein Angebot. Eine Anfrage ist kein Auftrag.
